Wetterturm in Weinitzen

Auf der flachen Kuppe südlich von Niederschöckl steht des 15 m hohe, wahrscheinlich im
19. Jahrhundert errichtete Wetterturm.

Seine frühere Funktion bestand darin, durch das Läuten von geweihten Glocken Hagelunwetter, wie sie am steirischen Alpenrand häufig auftreten, abzuwehren.

Bemerkenswert ist die Lagebeziehung dieses Wetterturmes zu zwei anderen:

Im Norden liegt außerhalb des Gemeindegebietes der ebenfalls gemauerte Wetterturm von Rinnegg, im Süden – knapp jenseits der Gemeindegrenze – der hölzerne von Schaftalberg. In annähernd gleichen Abständen von einander stehend bilden die drei Türme eine fast gerade Linie.



Hügelgräber in Niederschöckl

Südlich der Kirche Sankt Josef befindet sich im Waldgebiet des „Breitholzes“ ein aus 1,7 bis 2,5 m hohen und bis zu 25 m breitem Erdhügeln bestehendes Gräberfeld aus der Römerzeit.

Die Grabhügel brachten trotz der Beschädigungen durch Raubgrabungen interessante archäologische Funde hervor und belegen die Besiedlung des Gemeindegebietes schon vor rund 2.000 Jahren.