Kirche St. Josef

Filialkirche St. Josef im Walde
Kirchplatz 8, 8044 Weinitzen

Gottesdienste:

Sonn- und Feiertage 9 Uhr

Kontakt:
Pfarramt Graz-Mariatrost
Tel.: +43 / 316 / 39 11 45
Im Jahre 1930 erfolgte der Bau eines Schulmeßkirchleins in Niederschöckl. Die Einweihung der neuerbauten St. Josef Schulkirche erfolgte am Sonntag, den 21. Juni 1931. Die Pfarre Mariatrost erhielt in Niederschöckl damit ein Filialkirchlein, das als Schulkirche in seiner Art bisher einzigartig war.

Im März 1969 wurde für Niederschöckl ein eigener Kirchenrat bestellt. Am 3. Oktober 1969 überzeugte sich Diözesanbischof Johann Weber an Ort und Stelle von der Notwendigkeit des Kirchenneubaues. Am 15. März 1972 setzten die Bauarbeiten und damit der Abbruch der alten Schulkirche ein. Am Mittwoch, den 1. Mai 1974 war Kirchenweihe, deren Verlauf in einem Zeitungsbericht folgendermaßen geschildert wurde:

"In festlicher Weise wurde am Mittwoch in Weinitzen - Niederschöckl bei Graz die Weihe der neuen Mariatroster Filialkirche "St. Josef im Walde" begangen. Blasmusik und Böllerschüsse leiteten den Empfang des Bischofs Johann Weber
und seiner Begleitung ein."
         
In einer landwirtschaftlichen Idylle unweit von Graz wurde ein geschmackvoll
gestalteter Kirchenbau errichtet, dessen Altarraum nach wohlüberlegter Planung ein Vortragsraum angeschlossen wurde. Auch der Platz rund um die Kirche erfuhr eine hübsche und einladende Neugestaltung. Einen weiteren und abschließenden Höhepunkt in der Niederschöckler Kirchenbaugeschichte brachte der 1. Mai 1975 mit der Glockenweihe durch Weihbischof Dr. Leo Pietsch. Beide Glocken wurden in der Innsbrucker Glockengießerei Grassmayr gegossen. Die größere Glocke wurde auf den ton h/1 gestimmt und der Gottesmutter geweiht. Die kleinere Glocke wurde auf den Ton d/2 gestimmt und erhielt den Namen des
Kirchenpatrons St. Josef.